Umstrittenes Projekt

Seilbahn-Chef verspricht Hamburg zehn Millionen Euro

Das Geld soll für gemeinnützige Zwecke über einen Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung gestellt werden. Allerdings nur, wenn der Bürgerentscheid am 24. August positiv verläuft.

Hamburg. Der österreichische Seilbahnbauer Doppelmayr und das Musicalunternehmen Stage Entertainment wollen dem Bezirk Hamburg-Mitte mindestens zehn Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke über einen Zeitraum von zehn Jahren zur Verfügung stellen.

Allerdings nur, wenn der Bürgerentscheid am 24. August, bei dem die Bürger in Mitte über den Bau einer Seilbahn zwischen St. Pauli und den Musicaltheatern auf Steinwerder abstimmen, positiv verläuft. Es sollen pro einfacher Fahrt 50 Cent abgeführt werden und so der zweistellige Millionenbetrag zusammenkommen.

Im Abendblatt-Gespräch kündigte Doppelmayr-Chef Michael Doppelmayr an: „Der Bezirk Mitte soll dann mit den karitativen Institutionen vor Ort über eine sinnvolle Verwendung der Mittel entscheiden.“ Mehr Informationen erfahren Sie in der Freitags-Ausgabe des Hamburger Abendblatts.

Doppelmayr und Stage Entertainment wollen den Bau der etwa 35-Millionen-Euro teuren Seilbahn finanzieren. Allerdings ist das neue Verkehrsmittel umstritten und wird von der politischen Mehrheit im Bezirk Mitte abgelehnt.