Pilotprojekt

Fluglärm-Betroffene können erstmals öffentlich Fragen stellen

Die Fluglärmschutzkommission für den Flughafen Hamburg hat eine Bürgerfragestunde eingerichtet. Betroffene Hamburger können Fragen zum Thema Fluglärm stellen. Die erste Sitzung ist am 13. Juni.

Hamburg. Ein Pilotprojekt der Fluglärmschutzkommission des Hamburg Airports soll Betroffenen die Möglichkeit geben, öffentlich Fragen zum Thema Fluglärm zu stellen.

„Die Bürgerfragestunde soll für mehr Transparenz sorgen und dadurch zwischen Bevölkerung und Flughafen vermitteln. Das gemeinsame Anliegen besteht darin, den Fluglärm - so weit wie erreichbar - zu vermindern oder nach Möglichkeit konsequent zu vermeiden“, sagte Volker Dumann, Sprecher der Hamburger Umweltbehörde, dem „Wochenblatt“.

Die erste Bürgerfragestunde, die ein Jahr lang getestet wird, findet erstmals am 13. Juni im Airport Conference Center statt. Die Fragen sollen möglichst eine Woche vor der Sitzung per Mail an die Geschäftsstelle der Fluglärmschutzkommission gesendet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Fragen vor Beginn der Sitzung beim Vorsitzenden schriftlich vorzulegen.

In der Kommissionssitzung am 13. Juni soll auch über das Petitum der Bürgerschaft zum Programm des Senats zum Schutz gegen Fluglärm diskutiert und über die Grundinstandsetzung des Vorfelds 1 und die damit verbundenen Umweltauswirkungen berichtet werden.

Bürgerfragestunde: Freitag, 13. Juni, 10.15 bis 10.45 Uhr, Airport Conference Center, Lilienthal-Haus, Sitzungsraum Berlin, Flughafenstraße 1