Sturz in die Elbe

Zustand von fünfjähriger Emilie unverändert kritisch

Die fünfjährige Emilie schwebt weiter in Lebensgefahr. Sie war am Montag in die Elbe gestürzt und konnte erst nach 30 Minuten aus dem Wasser gerettet werden.

Hamburg/Aspisheim. Der Zustand der Fünfjährigen, die am Montag am Hamburger Hafen in die Elbe fiel, ist weiter kritisch. Es gebe keine Neuigkeiten, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Das Mädchen aus dem rheinland-pfälzischen Aspisheim bei Mainz hatte mit seiner Familie einen Ausflug an die Landungsbrücken gemacht.

Der Ortsbürgermeister von Aspisheim, Jürgen Dettmann, sagte am Mittwoch: „Wir hoffen und beten alle, dass das Kind es überlebt.“ Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei beim Spielen. Der Vater und ein Passagier einer Fähre sprangen dem Mädchen ins Wasser hinterher, konnten es aber nicht finden. Zwei Feuerwehrmänner entdeckten das Kind schließlich nach etwa 30 Minuten zwischen zwei Pontons. Nach Reanimierungsversuchen wurde das Mädchen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Drei Familienmitglieder der Fünfjährigen seien mit einem Schock im Krankenhaus behandelt worden.