Jede Fachkraft im Jugendamt muss im Schnitt 89 Fälle bearbeiten. Jetzt fordern die Bediensteten eine Obergrenze von 28 Fällen. „Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) schenkt der Unterbesetzung und damit der permanenten Belastung der Mitarbeiter kaum Beachtung“, heißt es in einer Stellungnahme.

Hamburg. Sie hatten sich weiße T-Shirts übergezogen, auf denen ihre Forderung prangte: 28 Fälle – das ist nach Meinung vieler Jugendamtsmitarbeiter in Hamburg die Obergrenze, um ihre anspruchsvolle Arbeit mit immer mehr problematischen Familien vernünftig zu erledigen und Todesfälle wie Yagmur und Chantal zu verhindern.