Menschlich gesehen

Herrchens Stadt

Er ist mit Hunden groß geworden. „Meine Familie hatte schon Hunde, da gab es mich noch nicht.“ Doch mit einem Hund in der Stadt leben, das hätte Holger Wetzel sich früher nicht vorstellen können – viel zu schwierig. Dann wurde er eines Besseren belehrt von Albert, dem Hund seines Geschäftspartners. Jetzt zeigt Wetzel in einem Stadtführer für Hunde, wie gut es sich lebt mit Vierbeinern in der Hansestadt.

Gemeinsam mit dem Parson Jack Russell Terrier erkundet er Hamburg meist zu Fuß. „Besonders gern laufe ich durch den Freihafen, dort, wo sonst kaum jemand ist“, sagt der 39-Jährige, der in der Nähe von Hannover aufwuchs. „Ich bin immer wieder dankbar, dass ich jetzt in der schönsten Stadt der Welt leben kann. Hier gibt es so viel zu entdecken.“ Er genießt Hamburgs vielseitige Architektur und den Blick aus seiner Wohnung auf den Fernsehturm. Und, echt hamburgisch, fühlt sich Holger Wetzel so richtig wohl, wenn es draußen kalt und diesig ist. Neben Hamburg und Hunden liebt er die Musik, verbringt gerne Zeit in einer Klavierbar und spielt auch selbst.

Die PR- und Veranstaltungsagentur, die der frühere NDR-Journalist mit seinem Partner vor vier Jahren gründete, ist nach dem kleinen Terrier benannt. Logisch, dass Albert da immer eine Hauptrolle spielt. „Er ist bei allem dabei und begleitet mich sogar auf Kundentermine.“ Auch wenn der Hund ja eigentlich seinem Partner gehöre, ein Leben ohne Albert kann Holger Wetzel sich nicht mehr vorstellen.