Überraschendes Ergebnis

Olympia, nein danke! Hamburger wollen keine Bewerbung

Nachdem sich die Bürger in Süddeutschland mehrheitlich gegen eine Olympia-Bewerbung ausgesprochen haben, wollte Abendblatt.de wissen, wie die Hamburger dazu stehen – das Ergebnis überrascht.

Hamburg. Nachdem sich in Bayern die Bürger gegen eine Olympia-Bewerbung ausgesprochen haben, steht das Thema in Hamburg wieder zur Debatte.

Sollte Hamburg Kandidat für die Sommerspiele 2024 oder 2028 werden? Diese Frage hat Abendblatt.de seinen Lesern gestellt – die Ergebnisse überraschen.

Mehr als 1700 User haben bereits abgestimmt – überwältigende Zweidrittel der Teilnehmer, also 67 Prozent (Stand 12 Uhr), sind gegen eine Hamburger Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028.

Die Gründe sind vermutlich ähnlich wie bei den Bürgern Bayerns: Milliardenkosten, Knebelverträge mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), intransparente Strukturen und die fehlenden Möglichkeiten einer langfristigen Nutzung der Sportstätten.

Vetreter der Hamburger Wirtschaft und HSV-Idol Uwe Seeler sprachen sich im Abendblatt bereits für eine Bewerbung aus.

Hamburg war neben Düsseldorf Rhein-Ruhr, Frankfurt am Main, Leipzig und Stuttgart bereits in der Auswahl als deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 2012. In der Vorauswahl 2003 setzte sich am Ende Leipzig durch – die Spiele gingen am Ende aber nach London.

( (HA) )

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