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Senatsreise: Logistische Meisterleistung im Big Apple

Kolja Harders (Wirtschaftsbehörde) organisierte die bislang größte Delegationsreise des Senats. Sie führt nach New York, Boston, Montreal und Ottawa. Abendblatt.de berichtet regelmäßig von der Reise.

Hamburg/Kanada. Es ist die bislang größte Reise einer Hamburger Senatsdelegation.1 00 Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und Politik sind in die USA und nach Kanada gereist, ranghöchstes Mitglied ist Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Kernthemen der insgesamt elftägigen Reise sind Schifffahrt und Hafenwirtschaft, Medien und Informationstechnologien sowie erneuerbare Energien. Abendblatt-Redakteur Olaf Preuß begleitet die Delegation und berichtet regelmäßig aus Übersee. Verfolgen Sie bei abendblatt.de die gesamte Reise.

18. Oktober: Kolja Harders, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft bei der Hamburger Wirtschaftsbehörde, hat die Veranstaltung in monatelanger Arbeit organisiert. Nacheinander trafen am Mittwoch und Donnerstag insgesamt rund 80 Teilnehmer aus der Hamburger Wirtschaft in New York City ein, weitere 20 folgen in der kommenden Woche in Boston – dann allerdings sind die ersten aus der Gruppe schon wieder auf dem Heimweg. Die dritte Etappe führt nach Montreal und Ottawa in Kanada. Harders und seinen Mitarbeitern ist eine logistische Meisterleistung gelungen. Drei Teilgruppen – für die Themen Informationstechnologie und neue Medien, für die maritime Wirtschaft und für erneuerbare Energien – treffen, überschneiden und trennen sich im Lauf von zehn Tagen an der amerikanischen Ostküste.

Am Donnerstagabend Ortszeit in New York City traf sich die Delegation zum ersten Empfang unter der Silhouette des Empire State Buildings im Restaurant 230 Fifth an der 5th Avenue Ecke 27th Street. Mit einem Busservice werden die Teilnehmer aus dem Delegationshotel Le Parker Meridien nahe dem Central Park zu den zahlreichen Terminen in der Stadt gefahren. Für die logistische Leistung – von der Organisation des Programms, der Flüge und der Hotels bis hin zu den Details jedes Termins, bedankten sich die Gäste am Abend ausdrücklich bei Harders und seinen Mitstreitern aus der Wirtschaftsbehörde.

Auch Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos), der Leiter der Delegation: „Die Vorbereitungen der Reise standen zuletzt unter schwierigen Vorzeichen, wegen der innenpolitischen Debatten in den USA. Was ich hier aber seit meiner Ankunft erlebe, ist eine durchweg positive Stimmung für unsere Themen und für die Anliegen, die wir als Delegation aus Hamburg mitbringen. Ich freue mich sehr auf den weiteren Verlauf dieser Reise.“