Nach Kritik an Gartenschau

Von Kreuzer bis Ex-„Blümchen“: Das sagen Promis zur igs

Unkenntnis und Begeisterung, Vorsätze und Eindrücke – das Abendblatt hat Hamburger Prominente gefragt: Waren Sie schon bei der Gartenschau? Trotz des aktuellen Aufschwungs sind die ursprünglichen Besucherzahlen aber nicht mehr zu erreichen.

Auf der Elbinsel Wilhelmsburg wächst die Zuversicht. In den vergangenen Wochen ist das Interesse an der Internationalen Gartenschau (igs) auf der Elbinsel deutlich gewachsen. So kamen zuletzt täglich knapp 9000 Besucher; im Mai waren es pro Tag durchschnittlich nur 5100, im Juni dann knapp 7000. „Die Besucherzahlen steigen“, bestätigt igs-Sprecherin Kerstin Federten. „Die Stimmung dreht sich.“

Sie macht gleich mehrere Gründe für die Trendwende verantwortlich. So sei das Wetter zuletzt sehr stabil gewesen, die Berichterstattung über die Schau habe sich verbessert. Und nicht zuletzt die blühenden Sommerpflanzen lockten die Besucher. „Jetzt sieht es einfach toll aus – ein Blumeninferno.“

Trotz des aktuellen Aufschwungs sind die ursprünglichen Besucherzahlen aber nicht mehr zu erreichen. Vor Eröffnung der Gartenschau kalkulierten die Macher mit 2,5 Millionen Gästen; zum Halbzeit Mitte Juli hatte Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD) noch auf mehr als zwei Millionen Besucher gehofft. „Dieses Ziel haben wir weiter im Blick“, sagt Federten.

Dafür müssten die Besucherzahlen aber noch einmal exorbitant steigen. In den verbleibenden 61 Tagen müssten dann täglich knapp 20.000 Menschen durch die Pforten drängen, eine Verdopplung der Besucher. Federten betont, dass zuletzt gerade die Hamburger neugierig auf die Gartenschau geworden sind. „Jetzt kommen alle Hamburger noch mal“. Auch eine Umfrage des Hamburger Abendblatts bei fast 40 Prominenten zeigt, dass viele auf den letzten Drücker die Schau besuchen wollen.

Wer von den Befragten bereits auf dem Gartenschau-Gelände in Wilhelmsburg war, lesen Sie in der nebenstehenden Textgalerie.