Udo Lindenberg

Udo und der „aufgepumpte Rock-’n’-Rollmops“

Wenn Udo Lindenberg an seine früheren Alkoholexzesse zurückdenkt, dann sieht er sich als „aufgepumpten Rock-’n’-Rollmops“. Heute gurgelt der Panikrocker den Alkohol lieber, statt ihn zu trinken.

Hamburg. Einige hätten Udo Lindenberg schon geraten, doch lieber von der Köhlbrandbrücke zu springen, statt etliche Male vom Alkohol zu entziehen. Das sagte der Künstler jetzt in einem Interview mit der Bild am Sonntag (BamS), in dem es auch, aber nicht nur seine Alkoholexzesse früherer Tage ging. Lindenberg berichtete auch davon, dass er sich in schlechten Zeiten wie ein „aufgepumpter Rock-’n’-Rollmops“ gefühlt habe. Dabei sei er doch im Grunde ein „leckeres Kerlchen“.

Nach wie vor gehöre ein gewisser Rauschzustand zur „Udo-Experience“, sagte der Künstler. Doch das funktioniere auch mit anderen Dingen, über die man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht sprechen dürfe.

Alkohol spielt aber offensichtlich nicht nur eine berauschende Rolle, sondern auch eine ganz praktische. Auf die Frage, wie wer seine Stimme pflege, sagte Lindenberg: „Mit Eierlikör gurgeln. Für die goldene Kugel im Hals.“