Nahverkehr

HVV: Ab 2013 gibt's Infos zu Verspätungen in Echtzeit

Für Bus und Bahn werden bald genauere Informationen bereitgestellt, hieß es auf SPD-Anfrage. Kooperation mit Niedersachsen-Bremen.

Hamburg. Verspätungen sind nie angenehm, aber gut ist, wenn man wenigstens rechtzeitig von ihnen erfährt...

Ab kommenden Jahr will der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sogenannte Echtzeit-Fahrplaninformationen für ihre Fahrgäste bereitstellen. Dies geht aus der Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter hervor. Ob an Bahnhöfen, Bushaltestellen oder von zu Hause aus im Internet - Fahrgäste sollen zukünftig noch genauere Informationen zu Anschlüssen oder eventuellen Verspätungen im Nahverkehr erhalten, wie es in einer Mitteilung der SPD-Fraktion hieß.

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Bereits im September 2010 sei anhand einer Machbarkeitsstudie geprüft worden, ob ein entsprechendes System in Hamburg geschaltet werden könne. Sogenannte dynamische Fahrgastinformationssysteme (DFI) sollen in Zukunft die Informationen an Bushaltestellen und an Bahnhöfen sowie in den Fahrzeugen übermitteln. Fahrgäste, die bereits unterwegs sind, sollen künftig durch Apps für Smartphones schnell von Verspätungen oder Veränderungen im Fahrplan erfahren.

+++ Rekord: 696 Millionen Fahrgäste nutzen den HVV +++

Beim Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) hat man bereits Erfahrung mit den Informationen in Echtzeit, der HVV will davon profitieren - eine entsprechende Kooperation soll noch in diesem Jahr festgelegt werden, heißt es im Senat.

Starten soll das neue Informationssystem voraussichtlich 2013, zunächst bei der Routensuche. In der Hauptstadt können sich Fahrgäste bereits durch die App "Berlin Fahrinfo" gratis über die Bahnen im Verkehr Berlin-Brandenburg auf dem Laufenden halten. Dort arbeiten der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die Berliner Verkehrsbetriebe zusammen.

(abendblatt.de)