Grüne Oasen

Geordnete Exotik in einem Eppendorfer Hinterhof

Eppendorf. Als Volker Mach und seine Frau Vicky Sandfuchs vor 13 Jahren im ersten Stockwerk am Eppendorfer Marktplatz einzogen, war der Hof "eine Müllhalde", sagt Mach. "Ich hab in der rechten hinteren Ecke angefangen und mich dann sukzessive durchgebuddelt." Über Monate entfernte der frühere Kameramann Müll, Glas, Steine, wuchernden Knöterich und Giersch.

Dann habe er vieles ausprobiert. Wege, Flächen für Gartenbank und Kübel sind aus Natursteinen gefügt, die das Ehepaar auf Lavafeldern und Stränden sammelte. Alte Holzstämme dienen als Rahmen für die Beete. Man merkt, dass Mach weit gereist ist: Meterhohe Bambusstauden bilden natürliche Zäune. Neben Rosen und Lilien sammelt er Exoten, etwa einen Schlafbaum (auch Seidenbaum), einen Goji-Strauch vom Himalaja oder einen Tempelstrauch aus China mit weißen Rispen. Sein Garten ist entspannende Erinnerung: "Garten heißt für mich: abarbeiten."