Die größten Ärgernisse im Hamburger Verkehr

"Beweg die Stadt" - ein Projekt der Grünen will Bürger an der Politik beteiligen

Hamburg. Welche Ampel in Hamburg ist überflüssig? Wo endet ein Radweg im Nirgendwo? Wo fehlt ein Zebrastreifen? Dies wollen die Hamburger Grünen mit dem Projekt "Beweg die Stadt" von den Bürgern erfahren - und versuchen, politisch für Abhilfe zu sorgen. Auf www.beweg-die-stadt.de können Hamburger im Internet ihre größten Ärgernisse im Straßenverkehr benennen und auch gleich Verbesserungsvorschläge machen.

Rund 200 Hamburger haben diese Möglichkeit online schon genutzt und zum Beispiel die folgenden Punkte benannt: Die Ampelschaltung Kreuzung Rodigallee/Jenfelder Allee sei "für Fußgänger unzumutbar", so eine Beschwerde. Ein anderer Bürger monierte, die Ampel an der Kreuzung Ferdinandstor/Kennedybrücke sei "schlecht geschaltet". Grundsätzlich, so etliche Hamburger, gebe es zu wenige Fahrradabstellmöglichkeiten; Radwege wie etwa an der Eppendorfer Landstraße würden durch angeschlossene Räder versperrt. Auf dem Radweg an der Billhorner Brückenstraße befinde man sich in den Auf- und Abfahrten der Zweibrückenstraße und dem Billhorner Röhrendamm "in direkter Lebensgefahr".

Auch vor Ort können sich die Hamburger an dem Projekt beteiligen: Von April bis Juni finden im Stadtgebiet insgesamt 14 Workshops statt.