Flugzeugbau

Der A320 ist ein Hamburger Exportschlager

Airbus: Seriennummer 5000 der weltweit erfolgreichsten Flugzeug-Familie ausgeliefert. Bis Jahresende sollen es 42 Maschinen werden.

Hamburg. Airbus hat heute den Airbus A320 mit der Seriennummer 5000 ausgeliefert. Das sei ein weiterer Meilenstein, sagte Airbus-Chef Tom Enders bei der Übergabe an die nationale libanesische Fluggesellschaft Middle East Airlines (MEA). Mit annähernd 8300 verkauften und mehr als 4900 ausgelieferten Flugzeugen sei die Airbus A320-Familie die weltweit erfolgreichste Familie von kleineren Passagierjets mit nur einem Gang in der Flugzeugkabine (Single Aisle). Sie umfasst die Flugzeugtypen A318 mit 100 Sitzen, A319 (124 Sitze), A320 (150 Sitze) und A321 (185 Sitze). Beim Erstflug der A320 vor 25 Jahren rechnete Airbus damit, rund 600 Maschinen verkaufen zu können.

+++ Kreise: EU ordnet Prüfung von einem Drittel der A380-Flotte an +++

+++ Airbus: Nach Rekordjahr sind 4000 neue Jobs geplant +++

Der Jet mit der Seriennummer 5000 ist nicht exakt die 5000. Auslieferung, weil nicht in der Reihenfolge der Seriennummern übergeben wird. Gegenwärtig baut Airbus jeden Monat 38 Flugzeuge der Familie, bis Mitte des Jahres sollen es 40 und Ende des Jahres 42 Maschinen sein. Der Konzern unterhält drei Endmontage-Linien für die A320 in Hamburg, zwei in Toulouse und eine in China. Zu einem Verkaufsschlager entwickelt hat sich das Modell A320neo, das mit neuen Triebwerken und hochgebogenen Flügelspitzen nochmals deutlich sparsamer fliegen kann. Er soll von 2015 an ausgeliefert werden.

+++ Großaufträge für Airbus über 90 A320 +++

+++ Airbus hängt Boeing bei den Bestellungen weit ab +++

Dazu Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch: „So wie Hamburg mit dem klaren Bekenntnis zu Airbus alles richtig gemacht hat, hat Dr. Thomas Enders mit der A320neo genau die richtige Entscheidung getroffen. An den Zahlen bei der Bestellung des neuen Typs zeigt sich, welches Potenzial in der Modernisierung und Entwicklung neuer Flugzeugmuster liegt. Ökoeffizienz und Nachhaltigkeit werden dabei immer wichtiger. Die Innovationskraft entwickelt sich auch in der Luftfahrtbranche zu einem wichtigen Standortfaktor. Für die Metropolregion Hamburg ist das sehr wichtig. Leitung und Management des Programms sind hier. Für die Auslastung des Werks in Finkenwerder und im Hinblick auf die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze ist die vorgelegte Bilanz ebenfalls ein gutes Signal für die Zukunft.“ (dpa/abendblatt.de)