Im Garten, am Futterhäuschen, auf dem Balkon oder im Park soll eine Stunde lang die höchste Anzahl der Vögel jeder Art gezählt werden.

Hamburg. Der Naturschutzbund Hamburg (Nabu) möchte wissen, wie sich der Klimawandel auf die Wintervögel auswirkt und welche Vogelarten wo genau vorkommen. Dazu ruft der Verein zu einer bundesweiten Zählung unter dem Motto "Stunde der Wintervögel" vom 6. bis 8. Januar auf.

Im Garten, am Futterhäuschen, auf dem Balkon oder im Park soll eine Stunde lang die jeweils höchste Anzahl der Vögel jeder Art gezählt werden. Das betrifft nur Vögel im Siedlungsbereich der Menschen, nicht im Wald oder im freien Feld.

+++ Kohlmeise ist Hamburgs Vogel Nummer eins +++

"Typische Gäste aus dem Norden sind jetzt zum Beispiel Bergfinken, Erlen- und Birkenzeisige sowie Berghänflinge, die auf der Suche nach Nahrung vor allem in Birken und Erlen herumturnen", sagt der Biologe Bernd Quellmalz, Sprecher des Nabu Hamburg. Neben den Wintergästen könnten jetzt im Januar aber vor allem die sogenannten Standvögel, wie Blau- und Kohlmeise, Haussperling, Grün- und Buchfink, Zaunkönig, Rotkehlchen, Heckenbraunelle und Amsel, beobachtet werden.

Die Beobachtungen kann man postalisch, per Telefon oder online melden. Den Meldebogen gibt es unter 040/ 69 70 89 0 und unter www.nabu-hamburg.de/stundederwintervoegel .