Eimsbüttel rettet seine drei Lehr-Schwimmbecken

Die Bezirksversammlung Eimsbüttel will für die Rettung der Lehrschwimmbecken im Bezirk 150 000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln zur Verfügung stellen. Einem dementsprechenden Antrag der CDU schlossen sich GAL, SPD und FDP an.

Um Geld zu sparen, hatte die Stadt Hamburg vor zweieinhalb Jahren angekündigt, ihre acht Lehr-Schwimmbecken schließen zu wollen. Sie werden von Kindern und Schwimmanfängern genutzt, von ethnischen Gruppen, Behinderten und für den Rehabilitationssport. Die Anlagen waren in der Unterhaltung zu teuer, nur vier sind derzeit hamburgweit geöffnet. Den Sanierungsbedarf kalkulierten Gutachter 2008 auf 2,6 Millionen Euro. Der Hamburger Sportbund rechnete freilich nach. Mit dem Ergebnis, dass die Instandsetzung der acht Becken 3 346 995 Euro kosten würde (wir berichteten). Der Senat stellt zwei Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm bereit. Für den Rest müssen die Bezirke aufkommen. Die Zukunft der Eimsbütteler Lehr-Schwimmbecken am Turmweg in Rotherbaum, der Paul-Sorge-Straße in Niendorf und der Eidelstedter Lohkampstraße scheint nun gesichert.