HafenCity: Rekordbeteiligung beim HSH Nordbank Run

Die Traummarke ist geknackt: Robert Fritz (38) aus Reinbek ist der 20 000. Teilnehmer beim HSH Nordbank Run. "Ich laufe gerne, ganz besonders für einen guten Zweck", sagte der Einzelhandelskaufmann, der schon 2004 und 2005 beim großen Hamburger Spendenlauf dabei war. Auch den Hamburg-Marathon absolvierte Fritz bereits zweimal. Dank seiner Teilnahme erreichten die Organisatoren ihr Ziel: eine Gesamtspendensumme von 100 000 Euro, doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. Allein am Donnerstag und Freitag registrierten sich bei Karstadt-Sport an der Mönckebergstraße 150 Einzelstarter. Anmeldungen sind dort noch bis Sonnabend 12 Uhr möglich. Die Kosten betragen 12 Euro.

Fünf Euro der Startgebühr gehen an die Initiative "Kinder helfen Kinder" des Abendblatts, die damit die Aktion ". . . und los!" der Hamburger Sportjugend (HSJ) unterstützt. Das Geld ermöglicht Kindern aus sozial schwachen Familien die Mitgliedschaft in Sportvereinen. Zurzeit werden 1521 junge Sportler auf diese Weise gefördert.

Wie in den vergangenen Jahren hat sich auch bei der sechsten Auflage des HSH Nordbank Run die vier Kilometer lange Strecke geändert. Stadtentwicklungssenator Axel Gedaschko (CDU) gibt den Startschuss für die erste Laufgruppe um 12 Uhr am Hamburg Cruise Center.

Die Teilnehmer laufen zuerst eine Schleife bis zum Schifffahrtsmuseum im Kaispeicher B. Über die Hongkongstraße führt der Weg wieder zurück zum Großen Grasbrook, dann nördlich an den Magellan-Terrassen vorbei und um die Punkthäuser am Sandtorhafen herum. Das Störtebeker-Denkmal passieren die Läufer auf den letzten Metern.

Im Zielbereich sorgen Hamburger Bands von 12.30 bis 18.30 Uhr auf einer Bühne für musikalische Live-Unterhaltung, das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen San Marino wird auf einer Großleinwand ab 18.30 Uhr übertragen.