Milchhöfe bestimmen das Bild

Reitbrook zählt zum Bezirk Bergedorf und ist einer der kleinsten Stadtteile in Hamburg. Mit 509 Einwohnern und sieben Quadratkilometern Fläche gehört Reitbrook zu den mittelgroßen der "sieben Dörfer" in den Marschlanden. Der zwischen Dove und Gose Elbe gelegene Ort liegt im Osten der Marschlande und grenzt an Allermöhe, Ochsenwerder, Kirchwerder und Neuengamme.

Früher, zwischen 1202 und 1227, gehörte Reitbrook zu Dänemark und fiel anschließend mit den Marschlanden an Holstein. In der Mitte des 14. Jahrhunderts ging Reitbrook teilweise in den Besitz des Klosters Reinbek über. 1724 verpfändete Herzog Karl Friedrich Reitbrook für 20 Jahre an Hamburg. Heute bestimmen in Reitbrook Milchhöfe und Getreideanbau das Bild. Durch den sandigen Marschboden ist der Anbau von Gemüse hier nicht möglich. Nur 130 Häuser stehen entlang der Deiche, in erster Linie am Voderdeich. Neues Bauland soll in Reitbrook zurzeit nicht ausgewiesen werden. Der Stadtteil hat keinen eigenen Ortskern.