Persönlich

Arthur Darboven will auswandern - nach Mexiko

Der ehemalige Junior-Chef des Kaffeeunternehmens J.J. Darboven, Arthur Ernesto Darboven (44) - Sohn von Kaffeekaufmann Albert Darboven (72) - und seit 2004 Honorarkonsul von El Salvador, denkt offen über das Auswandern nach. Infrage kommen Mexiko oder Miami/USA.

Arthur Ernesto Darboven (44), Sohn von Kaffeekaufmann Albert Darboven (72) und seit 2004 Honorarkonsul von El Salvador, überlegt, nach Mexiko oder Miami auszuwandern. Der ehemalige Junior-Chef des Kaffeeunternehmens J.J. Darboven, der vergangenen Herbst nach acht Jahren überraschend aus der Geschäftsleitung der Familienfirma in Billbrook ausgeschieden war, aber mit 17 Prozent Anteilen weiterhin Gesellschafter bleibt, denkt offen über einen Wegzug aus Hamburg nach. Zurzeit betreibt Arthur Ernesto Darboven eine neu gegründete internationale Export-Firma, die mit verschiedenen Waren nach Südamerika handelt. Erst vor kurzem hatte Arthur E. Darboven, der mit Carolina Darboven, einer Südamerikanerin, verheiratet ist, gesagt: "Wahrscheinlich handele ich bald mit Lateinamerika und ziehe auch dorthin."

Jetzt erzählte sein Vater Atti, dass sein Sohn aus der ersten Ehe mit einer Salvadorianerin verheiratet und Erbe des Traditionsunternehmens J.J. Darboven von 1866, sich auch wegen seiner Frau überlegt, nach Übersee zu ziehen. Für den Junior, der in El Salvador aufwuchs und eine Top-Ausbildung zum Bankkaufmann und Wirtschafts-Experten mit MBA in den USA und der Schweiz absolvierte, kein Neuland. Arthur E. Darboven genießt im Ausland und der deutschen Kaffeebranche hohes Ansehen, reiste vergangenen Herbst mit einer Wirtschaftsdelegation um Bürgermeister Ole von Beust (CDU) nach Mittel- und Lateinamerika. Für den begeisterten Squash- und Polospieler und Vater zweier Kinder (10 und 12 Jahre alt) könnte Mexiko oder Miami also schnell seine neue Heimat werden.