Jungfernstieg

Friedliche Demo in der City für Freiheit in Syrien

Reaktion auf Demo am Hachmannplatz von etwa 100 Assad-Anhängern: Rund 200 Gegner des syrischen Präsidenten protestierten friedlich.

Hamburg. Rund 200 Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad haben bei einer Kundgebung am Jungfernstieg am Sonnabendnachmittag gegen dessen Regierung und die Gewalt in Syrien protestiert. Damit reagierte der Verein Freie Deutsch-Syrische Gesellschaft auf eine Demonstration von etwa 100 Befürwortern des Assad-Regimes, die sich zeitgleich am Hachmannplatz versammelten.

+++ Assad-Befürworter und Gegner demonstrieren in Hamburg +++

Ziel der Gegendemonstranten war es, unter dem Motto "Freiheit und Menschenrechte in Syrien, stoppt den blutrünstigen Diktator Assad" dem unterdrückten syrischen Volk aus der Ferne beizustehen und Aufklärungsarbeit zu betreiben. Sie forderten die politische Isolierung der syrischen Regierung und ihrer Verbündeten. Zudem setzten sie sich für einen Stopp sämtlicher Handelsbeziehungen zu dem Land ein. Statt der offiziellen syrischen Flagge trugen die Gegner des Präsidenten Baschar al-Assad die grün-weiß-schwarze Fahne mit drei roten Sternen. Diese hatte sich das Land nach seiner Unabhängigkeit gegeben.

Nach Angaben der Polizei verliefen die Demonstrationen der Assad-Befürworter und -Gegner friedlich. "Es gab keine Zwischenfälle", sagte Polizeisprecherin Ulrike Sweden.

( (coe) )

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