Bezirk Altona

Sanierungspläne für Neue Große Bergstraße kommen in Gang

Auch der ansässige Gewerbetreibende Klaus-Peter Sydow fordert, dass die Neue Große Bergstraße schnellstmöglich saniert wird

Auch der ansässige Gewerbetreibende Klaus-Peter Sydow fordert, dass die Neue Große Bergstraße schnellstmöglich saniert wird

Foto: Juliane Kmieciak

Politik nimmt neuen Anlauf zur Beseitigung der Schlaglochpiste zwischen Fußgängertunnel und Max-Brauer-Allee. Kommt eine Fahrradtrasse?

Hamburg. Schlaglöcher, wackelige Gehwegplatten und zerfledderter Asphalt: Die Neue Große Bergstraße - der Abschnitt zwischen Altonaer Bahnhof und Ikea - muss nach Meinung vieler Anwohner und Gewerbetreibenden dringend saniert werden. Doch bisher fehlte es an dem nötigen Geld und an vielen ungeklärten Fragen rund um eine mögliche Beteiligung der ansässigen Grundeigentümer.

Daran soll sich jetzt etwas ändern. In einem neuen Antrag fordern SPD und Grüne den Ausbau der Neuen Großen Bergstraße und die Erarbeitung einer "nachhaltigen Planungsgrundlage" bis zum Herbst dieses Jahres. "Das Teilstück zwischen dem Fußgängertunnel und der Max-Brauer-Allee ist nicht nur optisch unattraktiv, vielmehr stellt es inzwischen eine gefährliche Stolperfalle dar und gefährdet in weiten Bereichen massiv die Verkehrssicherheit", heißt es in dem Antrag.

Das Bezirksamt Altona soll demnach die Machbarkeit einer Fahrradtrasse in diesem Bereich prüfen und ob die Verkehrsbehörde dafür Geld zur Verfügung stellen kann. Ebenso fordern SPD und Grüne eine fundierte Kostenkalkulation und einen konkreten zeitlichen Ablaufplan. Auch soll ein erneuter Anlauf genommen werden, eine finanzielle Beteiligung der Grundeigentümer zu erreichen. Der Antrag soll in der Bezirksversammlung am heutigen Donnerstag beschlossen werden. (cia)