Hamburg

Neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte geplant

Wohncontainer auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Bahrenfeld. Die Sozialbehörde und Innenbehörde prüfen weitere Standorte

Wohncontainer auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Bahrenfeld. Die Sozialbehörde und Innenbehörde prüfen weitere Standorte

Foto: dpa Picture-Alliance / Bodo Marks / picture alliance / dpa

Erstmals sollen auch in Eppendorf Flüchtlinge untergebracht werden. Bereits bestehende Unterkünfte werden ausgebaut.

Hamburg. Die ehemalige Bundeswehrkaserne in Altona soll zur Flüchtlingsunterkunft werden. Dies berichtet NDR 90,3, der sich auf ein internes Papier der Sozialbehörde beruft. Demnach sollen in der ehemaligen Graf-Baudissin-Kaserne gut 150 Flüchtlinge unterkommen. Zusätzlich sollen die bestehenden Unterkünfte in Rissen und in Bahrenfeld weiter ausgebaut werden.

Erstmalig sollen auch in Eppendorf Flüchtlinge untergebracht werden. Laut NDR 90,3 werde dafür ein Standort zwischen Deelböge und Salomon-Heine-Weg geprüft. In Bergedorf sei zum bereits bestehenden Containerdorf, neben dem „Bunten Haus“, ein weiterer Standort geplant.

Die Unterkünfte in der Brookkehre (Bergedorf), an der Grunewaldstraße (Wandsbek), sowie die Unterkunft Hagendeel (Lokstedt) sollen erweitert werden.

Die Innenbehörde suche weiterhin nach Plätzen für die Erstaufnahme von Flüchtlingen. Derzeit werde ein Standort im Normannenweg (Mitte) geprüft. Im Zuge dessen käme bis September auch die Nutzung der Unterkünfte des Winternotprogramms für Flüchtlinge in Frage.