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Kolibris sind die Superathleten unter den Vögeln

Er misst nur sechs Zentimeter inklusive Schnabel und Schwanzfedern und gilt als der kleinste Vogel der Welt.

Die Rede ist von der Bienenelfe - sie gehört zur Familie der Kolibris. Dieser Winzling und die anderen Kolibri-Arten fliegen mit 12 bis 90 Flügelschlägen pro Sekunde - je kleiner desto schneller - nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts, seitwärts und auf der Stelle, wenn sie Nektar trinken.

Der Kolibri unterscheidet sich auch stark von allen anderen Vögeln, weil er in Schulter- und Ellbogengelenk extrem beweglich ist und nahezu jede vorstellbare Flügelbewegung ausführen kann. Ermöglicht wird dem Kolibri dies auch noch durch seine Brust- und Oberarmmuskulatur, die ein Viertel seines Gesamtgewichtes ausmacht.

Das erstaunlichste Organ ist beim Kolibri jedoch das Herz. Wenn der Vogel sitzt, leistet es 400 bis 600 Schläge pro Minute, im Flug im Extremfall über 1200. Dazu gehört die hohe Atemfrequenz mit rund 250 Zügen pro Minute. Verglichen mit etwa 80 Schlägen des menschlichen Herzens, ist die Leistung des Kolibri-Herzens fast nicht vorstellbar. Während des Schlafes sinkt die Herzfrequenz ab. Wenn es sein muss, kann der Kolibri sich in einen Starrezustand bringen und damit den Stoffwechsel durch weitere Verlangsamung, auf etwa 40 Schläge pro Minute, und Absenken der Körpertemperatur so reduzieren, dass ein Überleben ermöglicht wird. Die meisten Kolibris haben ein grün schimmerndes Gefieder. Sie leben ausschließlich in Amerika.

( (gs) )

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