Kindernachrichten

Aschermittwoch ist alles vorbei

Helau! Alaaf! Tätätätääää! Das klingt nach Karneval. Das ist die Zeit, in der ihr euch als Astronaut, Cowboy, Pipi Langstrumpf oder Prinzessin verkleidet. Aber nicht nur ihr: Auch Erwachsene verkleiden sich dieser Tage, feiern auf Partys wie der TriLaNa in Trittau.

Das Wort Karneval leitet sich vom Italienischen "carne vale" ab. Das bedeutet "Fleisch, lebe wohl!" Karneval, auch Fastnacht oder Fasching genannt, ist ein Brauch aus dem Mittelalter. Er hat etwas mit Ostern zu tun. Vor dem wichtigsten christlichen Fest gibt es eine 40 Tage dauernde Fastenzeit, in der die Menschen früher vor allem auf tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Milch verzichteten. Einen weiteren Ursprung hat Karneval in den vorchristlichen germanischen Frühlingsfesten. Damals verkleideten sich die Menschen als Geister und machten mächtig Lärm, um den Winter zu vertreiben und den Frühling herbeizurufen. In Süddeutschland wird nach dieser Tradition die alemannische Fastnacht gefeiert.

Höhepunkt des rheinischen Karnevals sind die Rosenmontagsumzüge. Die Karnevalisten basteln riesige Figuren, fahren sie auf großen Wagen durch die Straßen und machen sich über Politiker lustig.

Die Karnevalszeit beginnt am 11. November. Die Elf ist seit jeher ein Symbol für Jux und Tollerei. Sie endet am Aschermittwoch. Karnevalspartys gibt es in vielen Teilen der Welt. Berühmt ist der brasilianische Karneval in Rio. In New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana feiern die Menschen Mardi Gras. Das leitet sich aus dem Französischen ab: "Fetter Dienstag".