Immer mehr neue Hotels, zunehmende Gästezahlen und steigende Immobilienpreise im kleinen Nordsee-Ort St. Peter-Ording. Manche sprechen schon von einer „Syltisierung“.

St. Peter-Ording. Draußen ist der Strand, und der ist hier tatsächlich fast so weit, wie das Auge reicht. Nur da ganz hinten, am Horizont, glitzert noch das Meer. Drinnen steht Sven Olaf Kohrs an der großzügigen Fensterfront und hat kein Auge für St. Peter-Ordings Postkartenblick. Man kann das verstehen. Er und seine beiden Mitstreiter haben in den letzten beiden Jahren unablässig für ihr Hotel hinterm Deich gearbeitet. Zweite Heimat haben sie es genannt. Das soll es auch für die Gäste sein, sagt der Hotelier und präsentiert die Finessen der 47 Zimmer. Sauna mit Meeresblick zum Beispiel. Es gibt keine Minibar, dafür eine Hausbar im Flur. Und nicht nur Familienzimmer, sondern auch Familienduschen. Alles ein bisschen anders als üblich.