Hamburg

Tim Mälzer schließt seine "Bullerei" im April – die Gründe

Tim Mälzer schließt die "Bullerei" vorübergehend und eröffnet ein Pop-Up-Restaurant in Hamburg (Archivbild)

Tim Mälzer schließt die "Bullerei" vorübergehend und eröffnet ein Pop-Up-Restaurant in Hamburg (Archivbild)

Foto: picture alliance / rtn - radio tele nord

Stattdessen eröffnet der TV-Koch das Pop-Up-Restaurant "Bullerei im Exil" – an einem bisher geheimen, aber sehr bekannten Ort.

Hamburg. "Nun ist es endlich soweit", leitete Tim Mälzer am Freitag seinen Instagram-Beitrag ein, in dem er seine Follower und Gäste der "Bullerei" über die baldige Schließung des Restaurants informierte. Nach zehn Jahren in den Räumlichkeiten in der Lagerstraße müsse "klar Schiff" gemacht werden.

Mälzer eröffnet Pop-Up-Restaurant in Hamburg

Für die Übergangszeit sei ein Pop-Up-Restaurant geplant: Die "Bullerei im Exil", die im Mai 2020 eröffnen soll. Wo das Übergangskonzept seine Türen aufmacht, verriet Mälzer in seinem Beitrag jedoch nicht.

"Die nächsten Monate werden spannend und emotional, krass und intensiv, unvergleichlich und auch sensationell", so der TV-Koch. Nach "circa 3927 geöffneten Tagen, vielen Festen, Konzerten und Veranstaltungen" sei die Renovierung überfällig. "Nach den Renovierungsarbeiten wird die Bullerei am alten Ort und in neuem Glanz wieder für euch da sein", schrieb Mälzer auf Instagram. Die Wiedereröffnung ist für Herbst 2020 geplant.

"Eine Hamburgensie, die jeder kennt"

Bereits im Dezember verriet Mälzers Geschäftspartner Patrick Rüther im Abendblatt-Podcast „Entscheider treffen Haider“, dass das Lokal 2020 für eine längere Zeit schließen werde. „Erstens, weil der Küchenraum nass ist und saniert werden muss, zweitens, weil wir nach zehn Jahren große Lust haben, an und in dem Laden etwas zu verändern", so Rüther.

Er gab ebenfalls einen ersten Hinweis, wo das neue Pop-Up-Restaurant eröffnen werde. Es sei "eine Hamburgenise, die jeder kennt" und liege nicht weit entfernt der "Bullerei", so Rüther im Abendblatt-Podcast. Ob es der Hamburger Fernsehturm sei, für den er bereits "ganz tolle Ideen" habe, verriet Rüther jedoch nicht.