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Open Club Day: Kostenloser Zugang zu allen Bereichen

Bei Konzerten wie im Docks lässt sich oft ab- und mitfeiern. Hinter die Kulissen blicken lässt sich an diesem Sonnabend

Bei Konzerten wie im Docks lässt sich oft ab- und mitfeiern. Hinter die Kulissen blicken lässt sich an diesem Sonnabend

Foto: dpa Picture-Alliance / Isabel Schiffler / picture alliance / Jazzarchiv

Backstage“ ist immer noch ein fast mythisches Zauberwort. Viele Musik-Fans gieren danach, einmal einen Blick in die Garderoben ihrer Stars zu werfen. Was spielt sich dort ab? Was gibt es dort zu essen und zu trinken? Welche intimen Geheimnisse werden dort vielleicht verborgen? Doch der Zugang scheitert meistens an muskelbepackten Ordnern, die niemand durchlassen, der keinen „Triple-A-Pass“ um den Hals baumeln hat. Die drei großen As stehen für „access all areas“ und bedeuten „Zugang zu allen Bereichen“. Beim Open Club Day an diesem Sonnabend in zehn Ländern brauchen Fans keine besondere Zugangsberechtigung, um in jeden Winkel der beteiligten Clubs schauen zu dürfen. 120 Spielstätten öffnen ihre Türen, gewähren Blicke hinter die Kulissen.

Neun Clubs aus Deutschland beteiligen sich an der Veranstaltung, die von dem europäischen Musikspielstätten-Netzwerk DMA organisiert wird. Sieben von ihnen kommen aus Hamburg und unterstreichen damit eindrucksvoll die große Bedeutung der Clubkultur in der Hansestadt. Clubs sind nicht nur Bühnen für Musiker oder DJs, sondern auch Begegnungsstätte und Arbeitsplatz. Auch über die verschiedenen Berufsfelder in Verbindung mit Musikveranstaltungen und dem Betrieb eines Clubs werden Besucher informiert. Beteiligt sind : kukuun (Spielbudenplatz 21-22), Große Freiheit 36, Docks/Prinzenbar (Eingang über Prinzenbar, Kastanienallee 20), Monkeys Music Club (Barnerstraße 16), Beat Boutique (Max-Brauer-Allee 219), Molotow (Nobistor 14) und Brückenstern (Stresemannstraße 133).

Das Clubkombinat Hamburg, die Vereinigung der Clubs in der Stadt, lädt um 14 Uhr zum Gespräch mit dem Titel „Wohin steuert die Clubkultur in Hamburg?“ ins kukuun. Die Große Freiheit gewährt um 14, 15 und 16 Uhr einen Blick hinter die Kulissen von Hamburgs größtem Live-Club, um 15 Uhr beginnt im Docks der Tag der offenen Clubtür. Soundchecks gibt es im ­kukuun (16 Uhr), im Molotow (16.30 Uhr) und im Monkeys Music Club (17 Uhr). In der Beat Boutique und im Brückenstern stellen sich die Betreiber um 20 Uhr Fragen der Gäste.

Open Club Day Sa 3.2., ab 14 Uhr, Eintritt frei

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