HSV-Idol

Nach Krankenhausaufenthalt: Uwe Seeler ist wieder zu Hause

Uwe Seeler hat das Albertinen Krankenhaus bereits verlassen. Wie das Abendblatt erfuhr, ist er wieder zu Hause.

Uwe Seeler hat das Albertinen Krankenhaus bereits verlassen. Wie das Abendblatt erfuhr, ist er wieder zu Hause.

Foto: dpa

Der Hamburger Ehrenbürger war wegen eines Schwächeanfalls ins Albertinen eingeliefert worden. Jetzt gibt es Entwarnung.

Hamburg. Uwe Seeler geht es besser. Wie das Abendblatt am Abend erfuhr, wurde Deutschlands Fußball-Legende und HSV-Idol Uwe Seeler (84) aus dem Krankenhaus entlassen und ist wieder zu Hause.

Der Schreck war groß, als es am Montag hieß, dass Uwe Seeler am Sonntagabend ins Albertinen eingeliefert werden musste. Nach anhaltendem Unwohlsein war er aus seinem Haus in Norderstedt ins Hamburger Albertinen-Krankenhaus gebracht worden. Wie das Abendblatt am Montag erfuhr, soll Seeler schlecht Luft bekommen und seinen Arzt informiert haben. Der sprach sich für eine stationäre Aufnahme des früheren Fußballhelden aus. Man hatte Angst, Seeler könne einen Herzinfarkt haben. Das bestätigte sich zum Glück nicht.

Schon am Sonntagabend soll es Untersuchungen gegeben haben, die keine auffälligen Werte zeigten. Seelers Zustand sei stabil, hieß es. Am vergangenen Freitag hatte er sich einem kleinen ambulanten Eingriff an der Wange unterziehen müssen.

HSV-Idol Uwe Seeler erst im Mai operiert

Seeler hatte seit einem unverschuldeten Unfall im Elbtunnel vor zehn Jahren (2010) mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Der Hamburger Ehrenbürger hat zudem seit gut drei Jahren einen Herzschrittmacher. Im Albertinen-Krankenhaus in Schnelsen war der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft zuletzt im Mai wegen eines Oberschenkelhalsbruchs nach einem häuslichen Unfall operiert worden, als ihm eine künstliche Hüfte eingesetzt wurde.

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Die rund einstündige Operation vor rund sechs Monaten verlief zwar ohne Komplikationen, jedoch ist so ein schwerer Eingriff für einen damals 83-Jährigen auch mit Sorgen verbunden. Doch der Heilungsverlauf stimmte Seeler bislang optimistisch. „Es ist wie früher als Fußballer: üben, üben, üben“, sagte er kürzlich dem Abendblatt bei einem Besuch bei ihm zu Hause. Zuletzt konnte er sich in den eigenen Wänden wieder ohne Krücken und Rollator fortbewegen.