Ludwigshafen/Hamburg. Der Altkanzler musste sich Operationen an Hüfte und Darm unterziehen. Er lag 24 Wochen ununterbrochen auf Intensivstationen.

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl hat sich anlässlich seines 86. Geburtstags am 3. April erstmals zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Ihm falle das Sprechen und Schlucken noch schwer, sagte Kohl der „Bild“-Zeitung. Der Altkanzler hatte sich im vergangenen Jahr erst einer Hüft-Operation und dann einem Eingriff am Darm unterziehen müssen. In der Folge kam es zu weiteren gesundheitlichen Komplikationen. Er lag 24 Wochen ununterbrochen auf Intensivstationen. Seit Oktober 2015 lebt Kohl wieder in seinem Haus in Ludwigshafen-Oggersheim und wird dort unter anderem von seiner Frau Maike Kohl-Richter, 51, betreut.

Beinahe täglich, vertraute Kohl „Bild“ an, trainiere er nun auf dem Ergometer. Fernsehen schaue er kaum noch, nur Nachrichten und gelegentlich Fußball.

Von einem Arzt begleitet, habe der auf einen Rollstuhl angewiesene Kohl bereits wieder einige Ausflüge unternommen, so an Weihnachten zum Speyerer Dom und an den Rhein. Als seinen Geburtstagswunsch gab Kohl an: „Kraft. Und noch ein paar gute Jahre.“