„Fluch der Karibik“-Star

Australien droht Johnny Depp mit Tötung seiner Hunde

Hollywoodstar Johnny Depp hat von dem australischen Landwirtschaftsministerium ein Ultimatum zur Ausfuhr seine Hunde erhalten

Hollywoodstar Johnny Depp hat von dem australischen Landwirtschaftsministerium ein Ultimatum zur Ausfuhr seine Hunde erhalten

Foto: Nina Prommer / dpa

Der Schauspieler führte seine Yorkshire Terrier Pistol und Boo ohne Genehming nach Down Under ein. Dort gelten strenge Gesetze.

Sydney.  Australien hat dem US-Schauspieler Johnny Depp mit der Tötung seiner beiden Hunde gedroht, falls er sie nicht bis Sonnabend wieder aus dem Land schafft. Depp hatte die zwei Yorkshire Terrier Pistol und Boo ohne Genehmigung nach Australien gebracht, wie der Sender ABC am Donnerstag weiter berichtete.

Der Schauspieler hat nun drei Tage Zeit, die Hunde auszufliegen, sonst könnten sie gar eingeschläfert werden. Es sei Zeit, dass die Hunde schleunigst in die USA gebracht werden, sagte der australische Landwirtschaftsminister Barnaby Joyce laut ABC unter Hinweis auf die strengen Quarantäne-Regeln des Landes. „Nur, weil er Johnny Depp ist, heißt das nicht, dass er vom australischen Recht ausgenommen ist“, betonte der Minister.

Strenge Regeln zur Einfuhr von Hunden

Depp und seine Frau Amber Heard sollen dem Bericht zufolge die Hunde in ihrem Privatflugzeug mitgenommen haben, ohne sie zunächst in eine Quarantänestation gebracht zu haben.

In Australien gelten sehr strenge Regeln für die Einfuhr von Tieren. Der 51-Jährige dreht in Australien derzeit den fünften Teil der Piratensaga „Fluch der Karibik“. (dpa/HA)