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Neue Boote für die Seenotretter

Die Seenotretter starten künftig von Port Olpenitz aus zu ihren Einsätzen. Das hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiff­brüchiger (DGzRS) entschieden, um schneller bei den Schiffbrüchigen sein zu können. Es gehe bei der Fahrt von Maasholm bis zur Schleimündung hinaus auf die Ostsee zu viel Zeit verloren, so die DGzRS. Der große, mit Festangestellten besetzte Seenotrettungskreuzer wird dann in dem neuen Yachthafen an der Ostsee liegen.

Die Retter selber, die bislang auf der „Nis Randers“ auch wohnten, sollen in ein eigens für sie gebautes Haus an einem der Stege ziehen. Das Gebäude mit seinen 130 Quadratmetern Wohnfläche schwimmt auf einem Ponton und wird dort angebunden. Sie müssen sich dazu bald auf eine weitere Neuerung einstellen. Ihre mittlerweile 28 Jahre alter „Nis Randers“ wird außer Dienst gestellt und soll künftig als Reserveboot für die DGzRS eingesetzt werden.

Ein neues Schiff ist im Bau. Das 20-Meter- Boot, das im Herbst fertig werden soll, wird nur noch über Notkojen verfügen. Das Schiff schafft 22 Knoten (rund 40 Stundenkilometer).

Das kleinere Rettungsboot, das von Freiwilligen aus Maasholm betrieben wird, soll weiter im Fischereihafen stationiert sein und von da aus hauptsächlich Einsätze in der Schlei fahren. Auch hier gab es eine Neuerung. Die „Wuppertal“ wurde außer Dienst gestellt. Jetzt fahren die Freiwilligen mit einem neuen Einsatzfahrzeug (Foto unten: die Seenotretter – DGzRS) raus, das am 8. Juli in Maasholm offiziell getauft wird.

Beide Schiffe fahren im Jahr im Schnitt zu 130 Einsätzen aus. Damit gehört die Station zu den einsatzreichsten der DGzRS. (sla)

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