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Nur noch zwei Buchstaben! Kanye West hat einen neuen Namen

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Kanye West heißt nicht ab jetzt nicht mehr Kanye West. Der US-Rapper hat sich einen neuen Namen zugelegt (Archivbild).

Kanye West heißt nicht ab jetzt nicht mehr Kanye West. Der US-Rapper hat sich einen neuen Namen zugelegt (Archivbild).

Foto: imago/MediaPunch

Sein Antrag auf Namensänderung war vor Gericht erfolgreich: Der Rapper hat nun offiziell auch keinen Nachnamen mehr.

Hamburg. Der Name Kanye Omari West ist Geschichte: Ein Gericht in Los Angeles hat dem Antrag des bekannten US-Rappers auf Namensänderung stattgegeben. Der 44-jährige Musikproduzent heißt ab jetzt offiziell nur noch Ye, damit entfällt auch sein Nachname. West nannte laut der Zeitschrift "Rolling Stone" persönliche Gründe für seine Entscheidung.

Schon seit Jahren verwendet der Noch-Ehemann von Kim Kardashian, mit der er zusammen vier Kinder hat, die letzten beiden Buchstaben seines Vornamens als Spitzname. Im September 2018 hatte sich West auf Twitter als "I am YE" vorgestellt. Zuvor hatte er das Album "Ye" veröffentlicht. "Ich glaube, 'ye' ist das am meisten in der Bibel verwendete Wort, und in der Bibel bedeutet es 'du'", sagte er damals in einem Radio-Interview. "Von Kanye, was der Einzige bedeutet, wurde aus mir einfach Ye, ein Spiegelbild unseres Guten, unseres Bösen, unsere Verwirrten, unseres alles."

Kanye West heißt jetzt Ye: Was bedeutet das für seine Kinder?

Ob die Namensänderung auch für Kim Kardashian und die vier Kinder Auswirkungen haben wird, ist bislang noch nicht verkündet worden. Das Paar lebt seit Februar 2021 in Scheidung, die Kinder North, Psalm, Saint und Chicaco tragen alle den Nachnamen West.

Kanye West ist für schräge Aktionen bekannt. Im vergangenen Jahr trat er bei der US-Präsidentschaftswahl an, erhielt aber kaum Stimmen. Auch verschanzte er sich für einige Zeit in einer Art "Panic Room" auf seiner Ranch in Wyoming und ließ nur ausgewählte Personen an sich heran.

Vor der Bekanntgabe in Sachen Namensänderung machte Kanye West ein weiteres Mal in Berlin Station, wie "Bild" am Dienstag berichtete. Demnach ging der Rapper am Wochenende in der Hauptstadt unter anderem in ein Sushi-Restaurant und in Kostümgeschäften shoppen.

( maj/afp )