Washington

Tote nach starkem Wintersturm an der US-Ostküste

Washington. Ein schwerer Wintersturm an der US-Ostküste hat mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. Mit Orkanböen von bis zu 150 Stundenkilometern und teils heftigen Niederschlägen setzte er am Wochenende mehrere Landstriche unter Wasser. Rund 3300 Flüge wurden gestrichen, zeitweise waren mehr als 1,4 Millionen Menschen ohne Strom.

Besonders betroffen von Stark­regen und Schneefall waren die Bundesstaaten Massachusetts, New Jersey und Virginia. Behörden meldeten laut dem Sender CNN mindestens sechs Tote: Alle wurden demnach von umstürzenden Bäumen erschlagen. Siebtes Opfer war Medienberichten zufolge ein sechsjähriger Junge in Virginia, der in einem Wohnmobil schlief, als ein Baum daraufstürzte. In Boston, der Hauptstadt von Massachusetts, verzeichnete der US-Wetterdienst den dritthöchsten Wasserstand seit 1928. Menschen paddelten in Kajaks durch die Straßen.