Geständnis

Paul McCartney schwärmte für „bildhübsche“ Queen

1958: Die junge Queen Elizabeth mit der Schauspielerin  Julie Andrews

1958: Die junge Queen Elizabeth mit der Schauspielerin Julie Andrews

Foto: imago stock&people / imago/United Archives International

Ganz geheuer ist dem Ex-Beatle seine Schwärmerei nicht. Dennoch erinnert er sich genau, was ihn an der Queen so faszinierte.

London.  Ex-Beatle Paul McCartney (73) hat schon als Schuljunge die britische Königin Elizabeth II. bewundert. „Ich mag die Queen. Als wir aufwuchsen, war sie bildhübsch. Oh yes!“, sagte er dem Männermode-Magazin „L’Officiel Hommes“. „Wir waren elf, sie war 21 und sah hinreißend aus. Hatte eine tolle Figur. Ich sollte nicht so reden über Ihre Majestät, aber als Schulbuben sagten wir: „Sieh dir bloß ihre Wahnsinnsoberweite an!““

Elizabeth II. hatte Paul McCartney 1997 zum Ritter geschlagen - seitdem darf er sich „Sir“ nennen. Von seinen frühen Schwärmereien ahnt die Königin nichts - McCartney hofft aber, dass sie davon erfährt: „Sie war wirklich eine sehr hübsche junge Frau. Sehen Sie sich nur alte Fotos von ihr an.“ Ein Ständchen hat der Ex-Beatle der Königin schon einmal gebracht: Zu ihrem 60. Thronjubiläum 2012 hatte McCartney vor dem Buckingham-Palast seine Hits „Let it Be“ und „Live and Let Die“ gespielt.

Erster Plattenvertrag der Beatles versteigert

Der erste Plattenvertrag der Beatles, ausgestellt auf Deutsch in Hamburg, ist in New York für 93 750 Dollar (83 000 Euro) versteigert worden. Ein anonymer Käufer ersteigerte das mehrseitige Formular mit den Unterschriften der vier Musiker - statt Ringo Starr noch Peter Best am Schlagzeug - am Samstag in Manhattan, wie das Auktionshaus Heritage Auctions mitteilte. Für den Vertrag hatte das Auktionshaus eigentlich 150 000 Dollar erhofft.

Der Vertrag war das Prunkstück des vor drei Jahren geschlossenen Hamburger Beatles-Museums, dessen Kern in New York versteigert wurde. Die meisten der 300 Exponate brachten ein paar Hundert Dollar. Der Hamburger Uwe Blaschke hatte seine über Jahrzehnte gesammelten Stücke in das Museum „Beatlemania Hamburg“ eingebracht. Nach seinem unerwarteten Tod 2012 und ausbleibenden Fördergeldern schloss die Ausstellung aber nach nur drei Jahren wieder. Blaschke galt als Experte für die legendäre Band in der Stadt, in der für die Liverpooler alles anfing.

Zur Sammlung gehören Dokumente, seltene Fotos, Autogramme und Artefakte der einsetzenden Beatlemanie. Sie umspannt zwar die ganze Karriere der vier, konzentriert sich aber auf die Anfangszeit in Hamburg, als die hoffnungsvollen, aber unbekannten Engländer für ein paar Mark auftraten. Bert Kaempfert hatte mit ihnen und Tony Sheridan „My Bonnie“ aufgenommen - doch die Platte von „Tony Sheridan & The Beat Brothers“ verkaufte sich in Deutschland schlecht. Allerdings weckten die Beatles so die Aufmerksamkeit ihres späteren Managers Brian Epstein - und traten so eine einzigartige Karriere los. Den Plattenvertrag mit Kaempfert hatten die Beatles sowieso kaum verstanden; er war auf Deutsch.

Zur Sammlung gehören eine Postkarte von Ringo Starr an seine Großmutter aus Hamburg schrieb („... having a fab time“). Die Karte brachte 4250 Dollar. Eine der ersten Platten der Beatles, geschätzt auf 10 000 Dollar, ging für 25 000 weg.