Hamburg

Sabia: Ja, Rafael und ich haben uns getrennt

Liebes-Aus von Ex-HSV-Star van der Vaart und seiner schwangeren Verlobten

Hamburg.  Das Ende besiegelten sie am Telefon. In einem Handygespräch sollen der ehemalige HSV-Spieler Rafael van der Vaart, 32, und seine Verlobte Sabia Boulahrouz, 37, beschlossen haben, sich zu trennen. Endgültig zu trennen, nach zwei Jahren Beziehung. Das jedenfalls erklärte sie in einem Interview mit der Zeitschrift „OK!“. „Raf und ich haben beschlossen, dass es besser ist, wenn wir im Moment kein Paar mehr sind“, sagt die werdende Mutter, die aus früheren Beziehungen bereits drei Kinder hat.

Damit bestätigt sie, worüber schon seit van der Vaarts Wechsel zum spanischen Fußballclub Real Betis Sevilla spekuliert wurde, da sie ihn nicht zu seinem neuen Arbeitsplatz begleitet hatte und weiterhin in der Villa am Alsterlauf residierte. Wie lange das Beziehungsaus allerdings anhalten wird, ist wiederum offen, denn: „Wir lieben uns noch immer. Manchmal ist einander lieben aber nicht genug, um zusammen sein zu können“, sagt Boulahrouz.

Die werdende Mutter: Kind mit Rafael van der Vaart „aus Liebe gezeugt“

Diese pathetisch klingenden Worte sind vielleicht ihrer aktuellen Schwangerschaft zuzuschreiben, denn das gemeinsame Kind sei „aus Liebe gezeugt“. Und die Hamburgerin erläutert weiter: „Ich kann jedem versprechen, dass dieses Kind, sobald es geboren ist, ein Leben bekommt, das mit Liebe gefüllt ist. Ob das nun zusammen mit Rafael ist oder nicht, hat damit nichts zu tun“, so die werdende Mutter. Van der Vaart äußerte sich bislang nicht zu diesem Abschnitt seines Liebeslebens, das seit einem Streit zu Silvester und der darauffolgenden Trennung Anfang Januar 2013 von seiner damaligen Ehefrau Sylvie regelmäßig die Schlagzeilen füllt.

Ein Umstand, der Boulahrouz übrigens stark belastet. „In den letzten zwei Jahren wurde ich verbal sicher zehnmal ermordet.“ Auf die Frage, wie es ihr in dieser Situation jetzt gehe, erklärt sie: „Wenn ich es in Worte fassen müsste, könnte man es am besten umschreiben mit dem Gefühl von jemandem, der vergewaltigt und danach zum Sterben auf einem verlassenen Pfad zurückgelassen wurde.“ Das sind auffallend ehrliche und emotionale Sätze, die einen Einblick in die psychische Verfassung der ehemals besten Freundin von Sylvie Meis zu gewähren scheinen. Auch habe es den Gedanken an Selbstmord gegeben. „Hätte ich nicht drei wunderbare Kinder, die mich sehr brauchen, und wäre ich nicht gerade schwanger, dann weiß ich nicht, ob es mich noch geben würde. Ich schäme mich selbst, es zuzugeben, aber ich habe in den letzten eineinhalb Monaten oft gedacht, wenn ich im Auto saß: ,Wenn ich jetzt die Kurve nicht nehmen würde, sondern einfach geradeaus weiterfahre, dann ist vielleicht alles vorbei und dann fühle ich keinen Schmerz mehr.‘“

Es wird spekuliert, ob Meis und van der Vaart wieder ein Paar werden könnten

Wie authentisch diese Aussagen sind, ist schwer zu beurteilen. Die mediale Aufmerksamkeit, die dem Paar zuteil wurde, blockte es mal ab, dann wieder ließ es bereitwillig Einblicke in die Privatsphäre zu. Manchmal entstand gar der Eindruck, Boulahrouz genieße es, von Paparazzi belagert zu werden, dann wieder kämpfte sie, in Ruhe gelassen zu werden.

Sylvie Meis hingegen verhält sich (noch) ruhig und posiert für Bikinifotos. Allerdings ist sie seit wenigen Tagen – genau wie ihr Ex-Ehemann Rafael – Single, nachdem die wenige Monate dauernde Beziehung zum Schweizer Club-Manager Maurice „Momo“ Mobetie in die Brüche ging. Das Liebespech der beiden könnte nun zu einer Réunion führen – so wird im Internet bereits wild spekuliert. Einen, den das sicher freuen würde, ist Damian, 9, gemeinsamer Sohn des einstigen Traumpaares.