Stuttgart

Wegen Flammen und Rauch müssen zwei ICE stoppen

Stuttgart. Eine Stichflamme an einer Klimaanlage und ein Brand in einem Toilettenraum haben zwei ICE-Züge lahmgelegt. Beide Vorfälle ereigneten sich in Baden-Württemberg, wo sich zudem Qualm an einem Regionalzug bildete. Insgesamt waren 440 Fahrgäste betroffen. Verletzt wurde niemand, aber einige Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden steht noch nicht fest.

Bei einem ICE in Stuttgart könnte ein kaputter Kondensator zu der Stichflamme an der Klimaanlage geführt haben. Bei dem zweiten ICE in Mannheim war während der Fahrt ein Feuer im Mülleimer einer Toilette ausgebrochen. Der Vorfall im Stuttgarter Hauptbahnhof hatte keine Folgen für den Bahnverkehr. 40 Menschen konnten die Fahrt von Berlin nach München mit anderen Zügen fortsetzen. Der ICE, den die Polizei in Mannheim aus dem Verkehr zog, war auf dem Weg von Dortmund nach München. Zugbegleiter und ein Reisender löschten noch während der Fahrt das Feuer. 250 Fahrgäste konnten zwei Stunden später mit einem Ersatzzug weiterfahren. Die Ermittler schließen weder eine technische Störung noch Brandstiftung aus.

Und es war nicht die letzte Panne innerhalb kürzester Zeit: Weil ihr Zug auf dem falschen Gleis unterwegs war, saßen Reisende am Dienstagmorgen zwei Stunden fest. Die Bahn hatte versehentlich eine Weiche falsch gestellt. Dadurch war der Zug des Anbieters Eurobahn hinter dem Dortmunder Bahnhof vom eigentlichen Ziel abgekommen.