"Wer wird Millionär?"

Bei erster Frage gescheitert: Tanja Fuß macht Jauch Vorwürfe

Vorwurf gegen Günther Jauch: Tanja Fuß behauptet, er habe sie der Quote geopfert

Vorwurf gegen Günther Jauch: Tanja Fuß behauptet, er habe sie der Quote geopfert

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd/Archiv

Tanja Fuß scheiterte in der Show an der ersten Frage - und gibt Moderator Günther Jauch nun Mitschuld an ihrer Blamage.

Berlin. So was gab´s noch nie bei "Wer wird Millionär?" - zumindest die erste Frage konnte bisher wirklich jeder Kandidat beantworten. Bis auf die Kandidatin Tanja Fuß (20), die auf RTL an der ersten Frage gescheitert ist - und nun Gastgeber Günther Jauch (58) eine Mitschuld an ihrer Blamage gibt.

Sie glaubt, Jauch habe sie wegen der Quote auflaufen lassen. „Bessere Publicity, als dass eine blonde Mode-Studentin an der ersten Frage scheitert, gibt es ja wohl nicht“, sagte sie dem Magazin „Closer“.

Jauch: "Keine Wohltätigkeitssendung"

Jauch hatte schon nach der Ausstrahlung des Auftritts in der vorigen Woche ähnliche Kritik in sozialen Netzwerken zurückgewiesen. „"Wer wird Millionär?" ist ja von Haus aus keine Wohltätigkeitssendung, in der es eine Garantie auf leistungslose Gewinne gibt“, sagte Jauch der „Bild“-Zeitung. „Wenn ich jedem automatisch bei jeder Antwort über die Hürde helfe, ist der Reiz der Sendung dahin. Die Kandidatin hatte ja mehr als eine Möglichkeit, sich zu korrigieren.“ Direkt nach der Sendung hatte RTL Fuß noch damit zitiert, sie nehme alles gelassen.

Diese Jauch-Kandidaten haben Geschichte geschrieben

Fuß: "Reinster Psycho-Terror"

Die Aachenerin hatte die Frage zu beantworten gehabt: „Seit jeher haben die meisten...? A: Dober Männer, B: Cocker Spaniels, C: Schäfer Hunde, D: Riesen Schnauzer“. Sie entschied sich darauf für „Riesen Schnauzer“. Die 20-jährige, die in Mönchengladbach studiert, sprach im „Closer“-Interview von einem Spießrutenlauf an dem Tag nach der Ausstrahlung der Sendung: „Teilweise musste ich mich sogar verstecken, weil einige Leute zu aufdringlich wurden.“ Die Häme in sozialen Netzwerken sei für sie „reinster Psycho-Terror“ gewesen. (dpa)