Automobilkonzern

Ford ruft 1,4 Millionen Fahrzeuge in den USA zurück

Die Autos der Typen Escape und Mercury Mariner könnten Probleme mit der Lenkung aufweisen, die das Unfallrisiko erhöhen. Außerhalb Amerikas sollen keine Baureihen von dem Problem betroffen sein.

New York. Der US-Autobauer Ford hat eine Rückrufaktion für rund 1,4 Millionen Fahrzeuge gestartet. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, geht es vor allem um Autos der Typen Escape und Mercury Mariner. Beim Großteil der betroffenen Wagen könnten Probleme mit der Lenkung auftauchen. Es gebe ein „erhöhtes Unfallrisiko“, teilte eine Unternehmenssprecherin mit.

Rund 915.200 Wagen der Typen Escape und Mercury Mariner wurden in die Werkstätten beordert. Es handelt sich um Autos der Baujahre 2008 bis 2011, darunter mehr als 736.000 in den USA, mehr als 134.000 in Kanada und fast 40.000 in Mexiko.

Auch bei 195.500 Explorern der Baujahre 2011 bis 2013 gibt es demnach Probleme mit der Lenkung. Zudem wurden 196.600 Taurus aus den Jahren 2010 bis 2014 wegen Rostproblemen und 82.500 Fahrzeuge der Typen Fusion, Mercury Milan, Lincoln Zephyr und MKZ wegen rutschender Fußmatten auf der Fahrerseite zurückgerufen. Ford ist der zweitgrößte Autobauer der USA.