Atlantik

Deutsche Angler fangen 155-Kilo-Fisch in Norwegen

Dag und Michael Achtzehn haben in Norwegen einen Rekordfisch geangelt. Der Fisch brachte 155 Kilogramm auf die Waage und war 2,41 Meter lang.

Was für ein Fang! Der 25 Jahre alte Dag Achtzehn aus Hundsdorf (Rheinland-Pfalz) und sein Vater Michael haben auf einem Angeltörn im Atlantik vor Norwegen einen riesigen Heilbutt gefangen. Die beiden Angler trauten ihren Augen kaum, als sie den 2,41 Meter langen und 155 Kilogramm schweren Fisch an Deck hievten.

Dags Vater war vor zehn Jahren ausgewandert, um in Norwegen einen Campingplatz zu betreiben und geführte Angeltouren (www.norwegen-urlaub.at) anzubieten. Bei einem Besuch des Sohnes entschlossen sie sich, gemeinsam mit einem Freund an der Küste vor Trøndelag Angeln zu gehen. Mit dem Ergebnis des Ausfluges hatten sie allerdings nicht gerechnet. Über eine halbe Stunde kämpfte Dag damit, den gewaltigen Heilbutt aus dem Wasser zu holen. "Ich hatte keine Chance gegen den Fisch. Immer wieder bekam ich ihn einige Meter hoch und danach holte er wieder Schnur", sagte er.

Dag Achtzehn und sein Vater versuchten anschließend, den Heilbutt direkt an der Schnur mit bloßen Händen hochzuziehen, doch auch das war nicht von Erfolg gekrönt. Nach knapp zwei Stunden kam ihnen schließlich ein zweites Boot zur Hilfe und mit vier Männern gelang es ihnen, den 155 Kilogramm schweren Fisch an Deck zu ziehen. "94 Kilo waren pures Fleisch. Der Kopf wog circa 30 Kilo", berichtet Dag. Der 2,41 Meter lange Fisch wurde an einen Fischhändler verkauft.

Immer wieder sorgen Riesenfische für Schlagzeilen. Erst im Juli hatte ein Angler einen 2,16 Meter langen Wels aus dem Neckar gefischt.