Entführtes Baby sollte angeblich gegen Haus eingetauscht werden

Koblenz. Überraschende Wende im Fall Michala: Die Entführung des Babys aus Tschechien ist angeblich vom Vater und Tätern gemeinsam geplant worden. Das Mädchen sollte gegen ein Haus mit Grundstück in Deutschland eingetauscht werden, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Ermittlerkreise. Die Mutter des Kindes sei nicht eingeweiht gewesen. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wollte keine Stellungnahme abgeben. Das Baby war am 4. Juli in Usti nad Labem (Aussig) vor den Augen der Mutter aus dem Kinderwagen gerissen und verschleppt worden. Es wurde sechs Tage später in Rheinland-Pfalz entdeckt. Die mutmaßlichen Täter, eine Rheinland-Pfälzerin, 47, und ihr Lebensgefährte, 50, sitzen in Untersuchungshaft. Sie haben die Tat gestanden.

( (dapd) )