130 Überlebende bei Bruchlandung

Boeing stürzt auf Flughafen von kolumbianischer Insel. Pilot: Ein Blitz traf die Maschine

Bogotá. "Wir danken Gott für dieses Wunder", sagte Pedro Gallardo, der Gouverneur der kolumbianischen Insel San Andrés, angesichts der über die Landebahn des Insel-Flughafens verstreuten Trümmer eines Passagierjets. Die Boeing 737-300 der Fluggesellschaft Aires war bei der Landung abgestürzt - doch nur einer der 131 Menschen an Bord, darunter auch zwei Deutsche, kam ums Leben. Eine 73-Jährige starb nach der Rettung aus den Trümmern im Krankenhaus an einem Herzanfall. Mehr als 120 Insassen seien verletzt worden, fünf von ihnen schwer, sagte der Sicherheitschef der kolumbianischen Polizei, Orlando Páez Barón.

Nach Angaben des Piloten war Sekunden vor der Landung ein Blitz in die Maschine eingeschlagen. Sie sei beim Aufprall in drei Teile zerbrochen, die Passagiere seien "buchstäblich auf der Landebahn verstreut" worden, sagte Páez Barón.