Leute, Leute!

Ein amputierter Engel und eine gefallene Sängerin

Wolfgang Joop, 65, ist entsetzt. Unbekannte haben dem steinernen Engel auf dem Grab seiner Eltern den Penis abgeschlagen. "Das ist Friedhofsschändung - das macht man nicht", sagte der Modeschöpfer und erstattete Anzeige bei der Polizei. Er hatte die von ihm selbst entworfene Skulptur nach dem Tod seines Vaters vor etwa zwei Jahren aus seinem Garten in Potsdam auf den stadtnahen Bornstedter Friedhof transportieren lassen. Bei vielen Friedhofsbesuchern sorgte das Gemächt der Figur jedoch für Empörung. Auch seine Mutter, die im Mai gestorben ist, war nicht ganz glücklich über das Kunstwerk. "Meine Mutter meinte, ob ich den Penis nicht ein Stückchen abfeilen könnte. Eine Zeit lang kamen Damen vorbei, die eine Blüte auf den Penis legten", sagte Joop in einem Interview wenige Tage vor dem Penisraub.

Pink, 30, hatte Glück im Unglück. Die US-Sängerin ("Funhouse") stürzte während ihrer Show in Nürnberg von der Bühne und landete - leicht verletzt - im Absperrgitter. Trapezseile, die sie zum Höhepunkt ihres Auftritts nach oben ziehen sollten, hatten sie stattdessen nach vorn geschleudert. 20 000 Zuschauer waren geschockt, es herrschte sekundenlang Stille. Dann die Erleichterung. Pink kehrte kurz auf die Bühne zurück, musste das Konzert dann aber abbrechen. Noch im Krankenwagen twitterte die Amerikanerin an ihre Fans: "Nichts gebrochen, keine Flüssigkeit in der Lunge, nur heftige Schmerzen." Sie konnte die Klinik dann auch schnell wieder verlassen. Pinks Auftritt während der "Funhouse Summer Carnival"-Tour in Schloss Salem am Bodensee konnte am Freitag wie geplant stattfinden.