Leute, Leute!

Emotionen in Schwarz-Weiß und ein Rauswurf

Jessica Lange, 61, stellt im Rahmen des Kunstfestivals Ap'art im südfranzösischen Saint-Rémy-de-Provence erstmals in Europa ihre Fotoarbeiten aus. "Lust aufs Fotografieren habe ich bekommen, als ich meine Kinder aufwachsen sah", sagte die Schauspielerin. Die Fotos von Lange sind ausschließlich Schwarz-Weiß-Bilder und zeigen vor allem Paare in intimen Szenen und Menschen in Momenten der Einsamkeit. "Schwarz und Weiß vermitteln für mich einfach mehr Emotionen", sagte die zweifache Oscar-Preisträgerin über ihre Farbwahl. Lange studierte zunächst Fotografie an der Universität von Minnesota, bevor sie ihre Meinung änderte und 1969 nach Paris ging, um Schauspiel zu studieren.

Mel Gibson, 54, hat neuen Ärger. Der "Hollywood Reporter" berichtete, dass die Talentagentur William Morris Endeavor Entertainment (WME) den umstrittenen Filmstar rausgeworfen habe. WME ist eine der größten Agenturen für Stars der Film- und Musikbranche. Sie hatte schon Charlie Chaplin, Elvis Presley und Marilyn Monroe unter Vertrag und betreut unter anderen die Rolling Stones. Gibson war 32 Jahre lang unter der Obhut von Ed Limato. Nach dessen Tod vor einer Woche trennte sich WME nun von Gibson. Dem einflussreichen WME-Partner Ari Emanuel sei Gibson wegen seiner antisemitischen Äußerungen schon lange ein Dorn im Auge gewesen, schreibt das Blatt. Gibson ließ verlauten, er habe nach Limatos Tod sowieso eine andere Agentur suchen wollen. Der "Braveheart"-Star wird von seiner Ex-freundin Oksana Grigorieva, 40, beschuldigt, sie geschlagen zu haben. Die Polizei ermittelt gegen ihn.

Carrie Underwood, 27, hat den Sportler Mike Fisher, 30, geheiratet. Wie die Agentin der US-Country-Sängerin und Grammy-Gewinnerin mitteilte, gab sich das Paar am Wochenende in Greensboro im US-Bundesstaat Georgia das Jawort. Fisher ist Stürmer für die kanadische Eishockeymannschaft Ottawa Senators.