Leute, Leute!

Ein Korb für Elvis

Prince, 52, denkt über einen Umzug nach Frankreich nach. "Ich will in Frankreich leben", sagte der US-Popstar der französischen Tageszeitung "Le Parisien". Sein Studio Paisley Park in Minneapolis in den USA diene ihm geschäftlich - "aber ich würde mich wirklich gern bei euch niederlassen", sagte Prince. "Ich spiele unheimlich gern bei euch, ich gebe jetzt im Sommer zwei Konzerte, und ich habe sogar vor, in allen Pariser Konzerthallen zu singen." Heute tritt er im nordfranzösischen Arras auf, Ende des Monats in Nizza an der Cote d'Azur.

Suzi Quatro, 60, würde sich gern einmal mit ihrem Landsmann Bob Dylan, 69, treffen. "Das ist ein echter Traum von mir", sagte die US-amerikanische Rocksängerin ("She's In Love With You") in einem Interview mit der "Mitteldeutschen Zeitung". Bis heute ärgere sie sich darüber, dass sie einst ein Treffen mit Elvis Presley (1935-1977) ausgeschlagen habe. Dieser habe sie einst nach Graceland eingeladen, nachdem sie seinen Hit "All shook up" interpretiert hatte. "Aber ich hab mich damals nicht getraut, war einfach zu nervös. Darüber ärgere ich mich bis heute", sagte die in Essex, Hamburg und Mallorca lebende Musikerin.

Wayne Rooney, 24, muss nach einer für ihn wenig erfreulichen Fußball-WM auch noch mit bösem Spott über sein Äußeres fertig werden. Bei einer Umfrage der Webseite BeautifulPeople.org wurde Englands Star-Stürmer zum hässlichsten Spieler der Weltmeisterschaft gekürt. Als schönste Spieler dürfen sich der Italiener Fabio Cannavaro, 36, und die Spanier Fernando Torres, 26, und David Villa, 28, fühlen.

Don Johnson, 60, hat von einem Geschworenengericht in Los Angeles 23,2 Millionen Dollar (umgerechnet 18,5 Millionen Euro) aus den Einnahmen der Krimi-Serie "Nash Bridges" zugesprochen bekommen. Der US-Schauspieler hatte deswegen im vergangenen Jahr drei Produktionsfirmen verklagt. "Nash Bridges" lief in den 90er-Jahren in insgesamt sechs Staffeln beim TV-Sender CBS. Das Gericht kam nun zu dem Schluss, dass Johnson auch ein Teil des Urheberrechts an der Serie zusteht. Johnson ("Miami Vice") äußerte sich zufrieden über das Urteil und erklärte, er habe seit zehn Jahren darauf gewartet, dass sein Anteil an der Serie endlich bestätigt werde. Eine der betroffenen Produktionsfirmen kündigte Berufung gegen die Gerichtsentscheidung an.