Britischer Schatzsucher findet römische Münzen im Millionenwert

London. Ein Schatzsucher hat auf einem Feld im Südwesten Englands den Fund seines Lebens gemacht: Er entdeckte dort 52 500 römische Münzen aus dem 3. Jahrhundert. Es handelt sich um einen der größten derartigen Funde in der Geschichte Großbritanniens. Die Münzen mit einem Schätzwert von umgerechnet vier Millionen Euro steckten in einem Gefäß 30 Zentimeter tief in der Erde. Ihr Gewicht betrug 160 Kilo.

Der glückliche Finder Dave Crisp erklärte, ein "komisches Signal" seines Metalldetektors habe ihn veranlasst zu graben. "Ich zog ein bisschen Lehm heraus, und da war eine kleine römische Münze aus Bronze - sehr, sehr klein, etwa so groß wie mein Fingernagel", erklärte Crisp. Er sammelte etwa 20 Münzen ein, bevor er erkannte, dass sie in einem Krug lagen und er Expertenhilfe benötigte. Weil er nach dem Fund im April der Versuchung widerstanden habe, den Schatz selbst auszugraben, hätten Archäologen wertvolle Erkenntnisse gewinnen können, sagte Anna Booth vom Bezirksrat Somerset.