In einem Interview brachte Cruise die Frage nach Familienzuwachs erst ins Schwitzen und dann zur Antwort: “Ja, wir werden mehr Kinder haben“.

München. Ein umstrittener Superstar in Bekenntnisstimmung. Beim Interview mit dem Fernsehsender Tele 5 gab sich Tom Cruise, der in letzter Zeit öfter durch merkwürdig roboterhafte Auftritte verblüfft hat, regelrecht menschlich. Die negativen Schlagzeilen kommentierte Cruise mit den Worten „Ich habe sicher einiges falsch gemacht“.

„Das alles hat mich schon getroffen, aber es hat Kate und mich noch mehr zusammengeschweißt“, so der 47-Jährige. „Manche Geschichten, die über uns geschrieben werden, sind haarsträubend. Aber da müssen wir durch. Kate ist eine sehr selbstsichere und starke Frau, obwohl sie so zart und elegant aussieht. Wir sind eine sehr glückliche Familie.“ Wird dieses Glück bald Zuwachs bekommen? Cruise dazu: „Jetzt fange ich an zu schwitzen. Wenn ich „ja“ sage, geht die Gerüchteküche wieder los. Es ist ja schon alles Mögliche geschrieben worden. Also gut: Ja, wir werden mehr Kinder haben.“ Und fügt im Scherz hinzu: „Hier kann ich es ja sagen, weil Kate nicht da ist und mich hören kann.“

Glaubt man ihrem Papa, ist Töchterchen Suri ganz unbelastet von ihrem Status als Promi-Kind Nummer eins: „Sie weiß das gar nicht. Sie weiß nur, dass sie Nummer eins für uns ist. Ich will nicht, dass sie Angst vor Menschen hat. Sie ist so offen und warmherzig, winkt den Leuten auf der Straße zu. Sie ist vollkommen arglos. Und ich will sie beschützen, damit sie auch so bleiben kann.“ Tom Cruise selbst ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. „Ich war schon so oft in Situationen, die ausweglos schienen. Und ich habe gelernt: Man hat immer eine Wahl. Meine Mutter hat alleinerziehend vier Kinder großgezogen und gearbeitet. Es war nie genug Geld da. Manchmal war sie am Morgen so erschöpft, dass sie kaum aufstehen konnte. Und sie ist doch immer zur Arbeit gegangen. Sie stand auf, schaute uns Kinder an und beschloss, dass es ein guter Tag werden würde. Diese Momente werde ich nie vergessen.“ (ots/abendblatt.de)