Schwedische Studie: Putzen und Kinderhüten ist den Frauen angeboren

Ingrid Raagaard

STOCKHOLM. Frauen putzen und sorgen für die Kinder, Männer sind waghalsig und übermütig. Das ist kein dummes Vorurteil, sondern laut der schwedischen Professorin und Hirnforscherin Dr. Annica Dahlström (65) ein Ergebnis unserer Hirntätigkeit.

Der wissenschaftliche Hintergrund: Die Entwicklung des ungeborenen Kindes im Mutterleib wird von Hormonen beeinflusst. Das Testosteron steuert die Entwicklung der Jungen, Östrogene die Entwicklung der Mädchen. Nur wenn die werdende Mutter unter Stress leidet, kann die Hormonausschüttung aus dem Gleichgewicht geraten. Zu viel Testosteron lässt Mädchenhirne maskuliner werden. Wenn aber alles so läuft, wie es soll, dann werden bereits während der Schwangerschaft aufgrund der Hormone beim Kind die wichtigsten geschlechtsspezifischen Eigenschaften im Hirn festgelegt.

Dr. Annica Dahlström: "Frauen können sich besser um Kinder kümmern, und sie haben mehr Fantasie. Frauen können Gefahren deshalb besser erkennen, während Männer sogar zur direkten Gefahr für kleine Kinder werden können. Sie schätzen Gefahren falsch ein."

Laut Dahlström sieht die Liste der angeborenen weiblichen Talente folgendermaßen aus: Frauen sind sauber und ordentlich, sie sorgen für Geborgenheit. Frauen können sich besser um Kinder kümmern, und sie sind vorsichtig. Frauen sind sozial, sie kümmern sich um die Schwachen und um die Alten, und sie unterrichten. Frauen sind sogar die besseren Chefs, weil sie den ganzen Menschen sehen. Frauen kommunizieren besser.

Die Liste der männlichen angeborenen Talente beschreibt die Wissenschaftlerin so: Sie sind technisch begabt, sie können sich konzentrieren und Dinge bis zum Ende bringen. Sie haben einen angeborenen Wettbewerbsinstinkt, sie sind waghalsiger und haben eine höhere Schmerzgrenze als Frauen.