Handball

Verletzungen beeinträchtigen die Vorbereitung beim HSVH

Casper Mortensen saß bisher häufig nur am Spielfeldrand.

Casper Mortensen saß bisher häufig nur am Spielfeldrand.

Foto: Witters

Obwohl es einen Sieg beim SV Matzlow-Garwitz gab, hatte sich Torsten Jansen die Vorbereitung auf die Saison anders vorgestellt.

Hamburg. Torsten Jansen wirkte am trainingsfreien Wochenende leicht zerknirscht. „Wir haben den einen oder anderen verletzten oder kranken Spieler. Deshalb konnten wir leider nicht so arbeiten, wie wir das eigentlich vorhatten“, sagte der Trainer des HSV Hamburg (HSVH) nach dem Ende des viertägigen Trainingslagers im brandenburgischen Wittenberge.

Obwohl es zum Abschluss einen überaus deutlichen 59:23 (32:10)-Sieg beim Mecklenburg-Vorpommern-Ligisten SV Matzlow-Garwitz gab, hatte sich Aufstiegstrainer Jansen die Vorbereitung auf die Handball-Bundesligasaison anders vorgestellt.

Auch Finn Wullenweber konnte nur eingeschränkt trainieren

Abgesehen von den Langzeitverletzten Dominik Axmann (22), Neuzugang Nicolai Theilinger (29) und Thore Feit (18) lag Linksaußen Tobias Schimmelbauer (34) zunächst mit einer Erkältung nur im Bett, reiste sogar vorzeitig zurück nach Hamburg. Auch Rückraumschütze Finn Wullenweber (23) konnte mit Adduktorenproblemen nur eingeschränkt trainieren.

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Und Linksaußen Casper Mortensen (31), als Königstransfer vom FC Barcelona gekommen, absolvierte bisher kein einziges der vier Vorbereitungsspiele. Ende Juli sagte er noch, dass er „mental und physisch stärker als je zuvor“ sei.

Wenige Tage später merkte Mortensen, dass sein Knie nach seinem Außenmeniskusriss noch mehr Zeit benötigt. Erst nach dem DHB-Pokalspiel gegen Elbflorenz Dresden am Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Wandsbek) soll er voll ins Training einsteigen. Auch beim Ligaauftakt gegen Frisch Auf Göppingen (8. September) dürfte der Däne fehlen.

( bron )