Handball

HSV Hamburg erhält Lizenz für die 1. und 2. Bundesliga

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Maximilian Bronner
Torsten Jansen, Trainer des HSV Hamburg.

Torsten Jansen, Trainer des HSV Hamburg.

Foto: Witters

Abgesehen vom HSVH erhielten auch alle weiteren Clubs der Ersten und Zweiten Liga die Lizenz für die kommende Saison.

Hamburg. Die Zweitligahandballer des HSV Hamburg (HSVH) haben am Dienstag von der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) wie erwartet die Lizenz für die Erste und Zweite Handball-Bundesliga erhalten. Abgesehen vom HSVH erhielten auch alle weiteren Clubs der Ersten und Zweiten Liga – vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation – die Lizenz für die kommende Spielzeit 2021/22.

„Das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2021/2022 fällt trotz sehr angespannter Lage aufgrund mehrerer Faktoren positiv aus“, erklärt Olaf Rittmeier, Mitglied der Lizenzierungskommission der HBL, „es ist den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Clubs gelungen, über einen längeren Zeitraum laufende Kosten, auch durch Gehaltsverzichte der Spieler, erheblich zu senken.“

Auch die Verbundenheit vieler Sponsoren habe sich durch die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs positiv für die Clubs ausgewirkt. Zudem hätten die staatlichen Corona-Hilfen erheblich zur Existenzsicherung beigetragen.

HSV Hamburg hat beste Aufstiegschancen

Der HSVH hat als Zweitligatabellenführer zurzeit beste Chancen, den Aufstieg ins Handball-Oberhaus zu schaffen. „Wir freuen uns natürlich über die Bestätigung, dass wir trotz aller Corona-Sorgen positiv nach vorne schauen können und dass die Liga uns noch einmal bescheinigt hat, dass wir auch für die kommende Saison wirtschaftlich solide aufgestellt sind. Unabhängig davon, wie diese Saison für uns ausgeht“, sagt HSVH-Geschäftsführer Florian Gehre. Obwohl der Verein gerne aufsteigen wolle, betont Gehre, gebe es auch für die Zweite Liga einen wirtschaftlichen Plan.

Mit den Verpflichtungen der Nationalmannschafts-erfahrenen Spieler Manuel Späth (Kreisläufer/FC Porto), Nicolai Theilinger (Rückraumrechts/Frisch Auf Göppingen) und Nationaltorwart Johannes Bitter (TVB Stuttgart) hat der HSVH den Kader bereits für einen möglichen Aufstieg verstärkt. Der HSVH-Etat würde sich in der Ersten Liga auf insgesamt rund vier Millionen Euro erhöhen. Ein Unsicherheitsfaktor ist weiterhin die ungeklärte Hallensituation. Die Sporthalle Hamburg könnte mit Mängeln an der Dachkonstruktion bis zum Ende des Jahres gesperrt werden, alternative Heimspielstätten sind rar.