Nach Dachschaden

HSV-Handballer erwägen Umzug in die Barclaycard-Arena

Die Sporthalle Hamburg, hier bei einem Spiel der HSV-Handballer, ist bis auf Weiteres für die Nutzung gesperrt worden.

Die Sporthalle Hamburg, hier bei einem Spiel der HSV-Handballer, ist bis auf Weiteres für die Nutzung gesperrt worden.

Foto: picture alliance

Sporthalle Hamburg gesperrt: Zweitligahandballer des HSV Hamburg (HSVH) suchen fieberhaft nach einer neuen Heimspielstätte.

Hamburg. Weil die Sporthalle Hamburg in Winterhude voraussichtlich mindestens zwei Monate lang wegen Mängeln an der Dachkonstruktion gesperrt werden muss, suchen die Zweitligahandballer des HSV Hamburg (HSVH) fieberhaft nach einer neuen Heimspielstätte.

Die kommenden beiden Heimspiele an diesem Freitag gegen Lübeck-Schwartau (20 Uhr/sportdeutschland.tv) und am nächsten Dienstag gegen den EHV Aue trägt der HSVH notgedrungen in seiner Trainingshalle, der q.beyond Arena am Volkspark, aus.

Nicht genug Platz in kleineren Hallen

Spätestens vom 9. Mai an möchte der Verein in eine größere Arena umziehen. „Wir sind uns bewusst, dass die q.beyond Arena keine langfristige Lösung für uns ist“, sagt HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke, der sich mit den Basketballern der Hamburg Towers bereits in Gesprächen zur Nutzung der Wilhelmsburger edel-optics.de Arena befindet.

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Neben der Neugrabener CU Arena sei auch die Barclaycard Arena am Volkspark eine Option. In kleineren Hallen wäre nicht genug Platz für die LED-Bandenwerbung. Da der HSVH noch vor dem Saisonende Ende Juni eine Genehmigung für ein Modellprojekt mit bis zu 1500 Zuschauern erhalten könnte (Abendblatt berichtete), präferiert der Verein zurzeit einen Umzug in die bei Handballspielen rund 13.000 Zuschauer fassende Barclaycard Arena.

( bron )