Handball

HSV Hamburg angelt sich das nächste Schwergewicht

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Maximilian Bronner
Die neue Nummer 9: Manuel Späth posiert unter der Sonne Portugals mit dem HSVH-Trikot.

Die neue Nummer 9: Manuel Späth posiert unter der Sonne Portugals mit dem HSVH-Trikot.

Foto: HSV Hamburg

Ex-Nationalspieler Manuel Späth kommt im Sommer vom portugiesischen Topclub Porto. Was der Kreisläufer über seine Beweggründe sagt.

Hamburg. Es war noch früh am Morgen, als der HSV Hamburg (HSVH) den Transfercoup offiziell machte. Mit Kreisläufer Manuel Späth (35) wechselt im Sommer nach Nationaltorwart Johannes Bitter das nächste sportliche Schwergewicht zum derzeitigen Zweitliga-Tabellenführer. Der 40-fache Nationalspieler kommt vom portugiesischen Topclub FC Porto und unterschreibt einen ligaunabhängigen Einjahresvertrag mit Option zur Verlängerung.

„Ich freue mich, ab nächster Saison mit einer jungen und erfolgshungrigen Truppe hoffentlich in der Ersten Liga spielen zu können. Ich will dem Team sehr gerne dabei helfen, sich weiter zu entwickeln und den nächsten Schritt zu machen“, sagt Späth, den zudem die „enorme Entwicklung“, des Vereins beeindruckt habe.

Manuel Späth kennt schon vier HSVH-Akteure

Von 2006 bis 2017 lief Späth in der Bundesliga für Frisch Auf Göppingen auf. Danach trug er drei Jahre lang das Trikot des TVB Stuttgart, wo er bereits mit HSVH-Neuzugang Bitter, Keeper Jonas Maier (27) und Linksaußen Tobias Schimmelbauer (33) zusammenspielte. In insgesamt 469 Spielen erzielte er 928 Bundesligatore.

HSVH-Trainer Torsten Jansen kennt er bereits aus seiner Zeit bei der Nationalmannschaft. „Mit Toto war ich zum Ende seiner Karriere ein paar Mal bei der Nationalmannschaft, wir sind uns also schon mehrmals begegnet und kennen uns schon einige Jahre“, sagt Späth. Im Jahr 2010 gehörten beide zum Kader der Europameisterschaft in Österreich.

Wir wollten unser Team um erfahrene Spieler ergänzen und haben hier mit Manuel den perfekten Mann für diese Aufgabe gefunden“, sagt Jansen, „er wird uns mit seinen Qualitäten sowohl im Angriff und als auch in der Abwehr helfen können und eine Stütze für die jungen Spieler in unserer Mannschaft sein.“

Späth hat auch Champions-League-Erfahrung

Auch wenn das Niveau in der portugiesischen Liga nicht mit der Bundesliga zu vergleichen sei, befindet sich Späth nach wie vor auf Topniveau.

„Ich spiele bei Porto mit der halben portugiesischen Nationalmannschaft zusammen. In unserer Mannschaft steckt richtig viel Qualität und wir messen uns in der Champions League mit den besten Teams Europas“, sagt Späth.